der Evang.-Luth. Kirchgemeinde Meuselwitz

Sozialstation

Über uns

Diakonie-SozialstationEntwicklung des Pflegedienstes

Die Diakonie-Sozialstation (DSST) der Evangelisch Lutherischen Kirchgemeinde Meuselwitz ist ein, durch die Kranken- und Pflegekassen in Thüringen, zugelassener ambulanter Pflegedienst.

Am 01.01.1991 wurde die Diakonie Sozialstation in Trägerschaft der Ev.-Luth. Kirchgemeinde gegründet. Mit 11 Mitarbeiterinnen, 10 Krankenschwestern und einer Sprechstundenschwester in der Verwaltung, nahm die Sozialstation damals den Dienst auf. 

Das Versorgungsgebiet umfasst größtenteils die Stadt Meuselwitz, unsere Mitarbeiterinnen sind aber auch in den Gemeinden Mumsdorf, Falkenhain, Oelsen, Brossen, Zipsendorf, Altpoderschau Großröda, Naundorf, Dobraschütz, Kriebitzsch und Pflichtendorf im Einsatz.

Unser Angebot umfasste von Anfang an, neben der Erbringung von Leistungen der Grund- und Behandlungspflege, auch das Angebot Essen auf Rädern.

Die Büroräume und Diensträume der DSST Meuselwitz befanden sich zunächst in der 1. Etage, in der ehemaligen Poliklinik, bis Umbau zum Seniorenheim. Während der Umbauphase fanden wir in Zipsendorf in einer Arztpraxis unsere vorübergehende Bleibe. Nach dem Umbau bezog die DSST neue Räumlichkeiten im Kellergeschoss des Seniorenheimes.

Nach grundhafter Sanierung sind die Mitarbeiterinnen der DSST am 16.12.2001 in das ehemalige „Diakonat“ am Baderdamm 3 gezogen. Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Meuselwitz stellt der DSST das neue schöne und sehr zentral gelegene Gebäude kostenlos zur Nutzung zur Verfügung.

Schwester Bärbel Golder war von Beginn an bis Mai 1996 Pflegedienstleiterin der DSST. Von Juni bis Dezember 1997 übernahm Karin Dost die Leitung zunächst kommissarisch und ab Januar 1997 wurde sie offiziell die Verantwortliche Pflegefachkraft der DSST. Ihre Ausbildung zur Pflegedienstleiterin konnte sie im Dezember 1997 erfolgreich beenden.

Im Januar 2010 stand erneut ein Wechsel in der Pflegedienstleitung an. Schwester Karin Dost wechselte in den passiven Teil der Altersteilzeit und Kerstin Schilling übernimmt jetzt die Verantwortung als Pflegedienstleiterin. Ihre Stellvertretung ist Doris Kratsch, die schon Karin Dost vertrat.

1995 erhielt unsere DSST die Anerkennung als Ausbildungseinrichtung beim Land Thüringen für zunächst eine Auszubildende und 1997 für eine weitere Auszubildende.
Mit der Einführung des Pflegeversicherungsgesetztes (SGB XI) 1995 wurde der Pflege eine zentrale Rolle zugestanden. Es gab für uns viele Neuerungen, angefangen bei dem Verfahren zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit durch den MDK. Neu auch die Leistungserbringung nach Leistungskomplexen und die vertragliche Gestaltung nebst Kostenvoranschlag mit unseren Patienten, die Zulassungsvoraussetzungen für uns Einrichtungen und hier vor allem die Qualifizierung der leitenden Pflegefachkraft, aber auch die Umsetzung der Pflegebuchführungsverordnung und die Maßnahmen rund um die Sicherung und Weiterentwicklung der Pflegequalität.

Das Pflegeversicherungsgesetz brachte im Laufe der Jahre einige Anpassungen und Veränderungen für uns. Genannt sein sollen hier das Pflege-Qualitäts-Sicherungsgesetz, das Pflege-Ergänzungs-Gesetz und die Pflegereform 2008.
Wir konnten uns all die Jahre stetig weiterentwickeln und so gehören heute 16 Pflegefachkräfte und 1 verantwortliche Pflegefachkraft, 3 Pflegekräfte, 4 Mitarbeiterinnen im Bereich Betreuung, Hauswirtschaft und Essen auf Rädern und 2 Verwaltungsmitarbeiterinnen zum Team. Bis März 2010 wurde das Team Hauswirtschaft der Diakonie durch einen Zivildienstleistenden unterstützt.

Die Pflegequalität in unserer Einrichtung wurde durch den MDK bereits zweimal geprüft, zuletzt im August 2007.
Wir pflegen nach dem Pflegemodell von Prof. Monika Krohwinkel und unser Tun ist von einem christlichen Menschenbild geprägt.

Die DSST ist Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland.
Mit unseren Kooperationspartnern und anderen Anbietern am Markt arbeiten wir vertrauensvoll zusammen.

Wir möchten, dass Sie wissen, dass wir für Sie da sind, wenn Sie Hilfe brauchen, und das seit nunmehr 25 Jahren.



Nicht was wir empfangen, sondern was wir einander geben dürfen, das bindet zusammen.

Friedrich von Bodelschwingh